Wettbewerb

Ab Herbst 2021:

Preise für feministische, gesellschaftspolitische Leser*innenbriefe, die /noch/nicht- veröffentlicht wurden aus österreichischen und internationalen Zeitungen/Medien

Die journalistische Landschaft ist immer noch patriarchal geprägt. Die Chefredakteure der Medien mit hoher Reichweite sind fast ausschließlich Männer. Dadurch sind auch im Journalismus überproportional männliche Perspektive und Zugangsweisen abgebildet. Das betrifft sowohl, wie und mit welchem Hintergrund Themen behandelt werden als auch welche Themen überhaupt zugelassen oder ausgeklammert werden.

Sprache bildet Wirklichkeit nicht nur ab, sondern produziert diese auch. Insbesondere Leser*innenbriefe sind generell ein Instrument zur Generierung von Meinung. Welche Leser*innenbriefe überhaupt publiziert und welche ausgeklammert/der Öffentlichkeit vorenthalten werden, unterliegt ebenso den männerzentrierten Redaktionen.

Wir möchten deshalb für Lesebriefschreiber*innen eine Öffentlichkeit schaffen und (die sonst unbezahlte Tätigkeit) besonders honorieren. Wir möchten Frauen ermutigen, Leser*innenbriefe zu schreiben, sowohl hinsichtlich der Inhalte von konkreten Artikeln etc. bis hin zur Einforderung von Themen, die sie von der jeweiligen Zeitung/Zeitschrift etc. behandelt wissen möchten.

Die SchreibKunst publiziert diese Briefe auf ihrer Website/Social-Media und bietet damit diesen (ausgeklammerten) Meinungen eine Plattform. Damit soll eine stärkere Leser*innenbrief-Kultur gefördert werden bzw. ein Anstoß dazu gegeben werden.

Promotet werden diese Leser*innenbriefe auf Social-Media-Kanälen, Websites, Mailings, Eintrag in verschiedenen Veranstaltungsplattformen, Newsletter, etc.

Diese Präsentation soll in etwa 100 Autor*innen ermöglicht werden. Die besten Autor*innen erhalten ein Honorar.